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Vergütungssystematik bei Metzler

Mitarbeiterbindung und Vermeidung von Risiken haben Priorität
Die Metzler-Gruppe hat mit ihrer Unternehmensgröße von derzeit ca. 750 Mitarbeitern* und der klaren Geschäftsausrichtung eine sehr risikoarme Unternehmensstruktur. Die persönliche Haftung der Geschäftsleiter sowie die restriktive Ausrichtung der Geschäftsaktivitäten in Bezug auf Eigenhandel und Kreditgeschäft vermeiden das Eingehen unverhältnismäßiger Risikopositionen. All dies hat zusammen mit der Nachhaltigkeit in der Vergütungspolitik der Metzler-Gruppe oberste Priorität. Die Vergütungssystematik ist Teil der Geschäfts- und Risikostrategie und basiert damit auf einer langfristigen Perspektive. Aufgrund der vorgenannten Grundsätze des Hauses, insbesondere der risikosensitiven Geschäftsausrichtung, der Größe des Instituts sowie der Betrachtung der durchschnittlichen Bilanzsumme der vergangenen drei Jahre gehört Metzler nicht zu den bedeutenden Instituten gem. § 17 der Verordnung über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Vergütungssysteme von Instituten (Institutsvergütungsverordnung; InstitutsVergV). Darüber hinaus werden die Vergütungsgrundsätze für Mitarbeiter von Kapitalverwaltungsgesellschaften nach § 37 des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) in Verbindung mit Art. 13 und Anhang II der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Richtlinie; Alternative Investment Fund Manager Directive) und dem Final Report „Guidelines on key concepts of the AIFMD“ der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) sowie die Leitlinien, die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als allgemeinverbindlich erklärt wurden, wie folgt angewendet: Aufgrund der Geschäftsausrichtung der Metzler-Gruppe wird unter Bezug auf den Proportionalitätsgrundsatz entschieden, die Bestimmungen zum Auszahlungsprozess sowie über den Vergütungsausschuss nicht anzuwenden.

Vergütungssystematik
Die Metzler-Vergütungssystematik beschränkt sich auf die Gewährung von fixen (Grundvergütung) und variablen (Boni oder Sonderzahlungen) Vergütungskomponenten. Die aktuelle betriebliche Altersversorgung ist so ausgestaltet, dass sie keine Elemente der ermessensabhängigen Altersversorgung kennt. Absicherungen, die die Risikoorientierung der Vergütung einschränken oder aufheben würden, sind schon aufgrund der Unternehmensstruktur ausgeschlossen. Durch die strikte organisatorische Trennung von Marktbereichen und Risk-Controlling, beginnend bei der operativen Zuständigkeit bis hin zur Verantwortung im Partnerkreis, ist sichergestellt, dass keine gleichlaufenden Vergütungsparameter angewendet werden.

Grundvergütung
Die Grundvergütung stellt die Grundversorgung der Mitarbeiter sicher, entsprechend der jeweiligen Tätigkeit, und hat eine langfristige Bindung der Mitarbeiter an Metzler zum Ziel. Eine signifikante Abhängigkeit der Mitarbeiter von variabler Vergütung ist daher ausgeschlossen, und Anreize für das Eingehen unverhältnismäßig hoher Risiken werden damit vermieden. Das ist auch Ergebnis einer in jeder Hinsicht flexiblen Vergütungspolitik bei Metzler, die unter bestimmten Umständen auch eine Reduktion der variablen Vergütung auf null beinhaltet.

Sonderzahlungen und Bonuszahlungen
Die variable Vergütung bei Metzler besteht ausschließlich aus Sonderzahlungen und Boni. Vergütungsparameter sind dabei sowohl die individuelle Zielerreichung (das heißt die Beurteilung der qualitativen und quantitativen Zielerreichung durch die direkte Führungskraft) als auch das Geschäftsergebnis der Gesamtbank sowie des jeweiligen Geschäftsbereiches. Über die endgültige Höhe der Sonderzahlungen und Boni wird jedoch rein diskretionär durch den Partnerkreis entschieden. Durch die Ausgestaltung des Vergütungssystems und insbesondere durch die Bemessung der Grundvergütung wird eine signifikante Abhängigkeit von der variablen Vergütung nachhaltig vermieden. Die Obergrenze der variablen Vergütung wird grundsätzlich mit maximal 100 % des jährlichen Grundgehaltes festgelegt. Dies gilt für alle Bereiche und Gesellschaften der Metzler-Gruppe.

Auszahlung 2013
Im Geschäftsjahr 2013 wurden an 724 Mitarbeiter (davon sind 518 bonusberechtigt) insgesamt 74.549.000 EUR als Grundgehalt und 20.109.000 EUR als Bonus ausgezahlt. Die Beträge verteilen sich auf Front Office und Back Office wie folgt:

Front Office (295 Mitarbeiter) Back Office (429 Mitarbeiter)
Grundgehalt BonusGrundgehalt Bonus
33.548.000 EUR10.403.000 EUR41.001.000 EUR9.706.000 EUR


* Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir zur besseren Lesbarkeit des Textes nicht an jeder Stelle von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sprechen. Selbstverständlich sind in allen Fällen, in denen wir von Mitarbeitern, Kollegen etc. sprechen, sowohl die weiblichen als auch die männlichen Mitarbeiter, Kollegen etc. der Metzler-Gruppe gemeint.